Räumliche Elementverteilungen

Laterale Elementverteilungen mit einem lokalen Auflösungsvermögen um 1 μm können in Form von Elementverteilungsbildern gewonnen werden. Durch Integration mehrerer benachbarter Bildpunkte werden Mikrovolumina mit hoher Nachweiswahrscheinlichkeit analysiert. Das nebenstehende Bild zeigt die Elementverteilung an einem biologischen Titan-Implantat. Die Kantenlänge des Bildes beträgt 400 x 400 μm². Ti ist grün, Na blau und Ca rot dargestellt. Im linken Teil ist der metallische Implantatkern sichtbar. Zwischen dem Knochengewebe (angezeigt durch Ca) und dem Implantat befindet sich eine Hydroxylapatit-Schicht (angezeigt durch Na), die deutlich mit Ti durchsetzt ist.

Durch die erwähnte Integration benachbarter Bildpunkte in drei Dimensionen kann zudem die räumliche Elementverteilung bestimmt werden. Die Abbildung zeigt dies für Sauerstoff in einer Siliziumprobe. Dabei steht z vertikal zur Oberfläche.